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4  „Trockenen Fußes über den Rhein . . .“  Amerikanische Soldaten überqueren den Rhein

Am 7. März 1945 gelingt es einer Kompanie der 9. US-Panzerdivision unter Führung des deutsch-stämmigen Leutnants Karl H. Timmermann, die Brücke im Handstreich zu nehmen, nachdem den deutschen Verteidigern zwei Sprengversuche fehlgeschlagen waren.  Die Eroberung einer der letzten intakten Rheinbrücken geht als
„Wunder von Remagen“ in die Geschichtsschreibung ein.

Der Zusammenbruch der deutschen Westfront wird mit dem tiefen Einbruch der 9. US-Panzerdivision im Abschnitt der 5. Armee zwischen dem 4. und 6. März vorbereitet.  Innerhalb von 24 Stunden gelingt es den Amerikanern, den Brückenkopf um 18 Infanteriebataillone zu verstärken.  Am 10. März beginnen amerikanische Soldaten unter starkem deutschen Artilleriefeuer den Bau zweier Pontonbrücken.  Sieben Tage später – die von zahlreichen Zerstörungsversuchen stark beschädigte Brücke bricht zusammen und reißt 28 Soldaten in den Tod – stehen bereits drei Pontonbrücken im Abschnitt um Remagen.  Am 23. März gelingt es den Alliierten, den Brückenkopf Remagen aufzubrechen und den Vormarsch nach Osten anzutreten.

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