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Bis 31. Oktober zu den Öffnungszeiten des Museums.
Die Ausstellung „Berufswunsch Journalist. Der Zeitungsschreiber Willy Brandt. 1913 bis 1947“ zeigt, was Willy Brandt als die prägendsten Jahre seines Lebens bezeichnete. Die Verwirklichung seines im Abiturgesuch formulierten Berufswunsch eines Journalisten und zwar vom ersten veröffentlichten Zeitungsartikel als 13jähriger Schüler Herbert Frahm bis zum Berichterstatter über das Weltereignis Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse. Eine solche Laufbahn war dem unehelich geborenen Arbeiterjungen nicht in die Wiege gelegt. Schon gar nicht, als der kämpferische Anti-Nazi mit 19 Jahre gezwungen war, seine Heimatstadt Lübeck zu verlassen und im skandinavischen Exil seinen Weg zu machen.
Die Ausstellung präsentiert 15 großformatige (70X100 cm) Bildtafeln mit zahlreichen Bildmotiven aus der weniger bekannten frühen Lebensphase des Jahrhundertpolitikers Willy Brandt. Der Kurator der Ausstellung Christoph Charlier war über mehrere Jahre Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Unkel „Will-Brandt-Forum“. Abgerundet wird die Ausstellung durch zwei Kunstobjekte der Künstlerin Gabriela Mrozik (Bachelor of Fine Arts), die als für sich stehende Objekte die Ausstellung kommentieren.
Vom 28. März an hat das Museum geöffnet
montags von 14 bis 17 Uhr
dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr
From 28 March, the museum is open
Mondays from 2 to 5 pm
Tuesdays to Sundays from 10 am to 5 pm
Das Friedensmuseum Brücke von Remagen beteiligt sich am erstmals bundesweit stattfindenden „Tag der Demokratiegeschichte“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Steinmeier mit einer Autorenlesung am Freitag, den 20. März um 19.00 Uhr im katholischen Pfarrheim in der Kirchstraße 32.
Ordensschwester Theresita M. Müller liest aus ihrem Buch „Im Auftrag des Friedens“.
Gemeinsam mit anderen Ordensfrauen aus Frankreich und den USA hat sie ein Friedenszentrum in Sainte Mère Eglise aufgebaut, dem ersten Ort, den die Alliierten bei ihrer Landung an Utha-Beach in der Normandie erobert haben. Ein Fallschirmspringer blieb dabei mit seinem Schirm am Kirchturm hängen und wurde von zwei deutschen Soldaten gerettet.
Erschütternd ehrlich berichtet Schwester Theresita von ihren Erfahrungen als Deutsche unter Einheimischen, von Begegnungen mit Veteranen und dem Umgang mit tiefen Wunden. Durch die authentischen Episoden und Geschichten will sie ermutigen, sich aktiv für den Frieden einzusetzen. Zudem zeigen die Erzählungen, wie wichtig es ist, miteinander zu reden, Konflikte anzusprechen und Vergebung zu praktizieren, um eine bessere Zukunft zu gestalten.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Stiftung „Orte deutscher Demokratiegeschichte“ und ist kostenfrei.
Am 7. März startet das FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen in die neue Saison 2026. Um 11 Uhr findet aus diesem Anlass die traditionelle Gedenkzeremonie unter der Beteiligung der Association of the United States Army (AUSA) sowie amerikanischen Pfadfindern aus Wiesbaden und deutschen aus Remagen statt.
Um 12 Uhr wird die Veranstaltung im Foyer der Rheinhalle fortgesetzt. Dr. Kay Sprenger von der Stiftung „Orte Deutscher Demokratiegeschichte“ überreicht offiziell die Plakette „Ort deutscher Demokratiegeschichte“, eine weitere Auszeichnung für das FRIEDENSMUSEUM.
Christoph Charlier, ehemaliger Vorsitzender der Wily-Brandt-Stiftung, gibt eine Einführung in die Sonderausstellung „Berufswunsch Journalist – Der Zeitungsschreiber Willy Brandt 1913 bis 1947“, die dann in diesem Jahr im Museum zu sehen ist.
Die Veranstaltung ist öffentlich; an dem Tag ist der Besuch des Museums kostenfrei.
Das FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen ist nun Mitglieder im FORTE CULTURA e.V., das Netzwerk der gleichnamigen Kulturroute Festungsmonumente FORTE CULTURA®. Die Mitglieder bestehen aus den Städten, Institutionen und Vereinen entlang der Kulturroute, unterstützt durch Expert*innen und Wissenschaftler*innen vieler Fachrichtungen.
Die FORTE CULTURA Mitglieder verfolgen das Ziel, das vielfältige bauliche und kulturelle Erbe ihrer Festungsmonumente zu unterstützen, dessen Wandel zu Stätten der Kultur und des Tourismus zu fördern und eine breite Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren.