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Das Friedensmuseum Brücke von Remagen beteiligt sich am erstmals bundesweit stattfindenden „Tag der Demokratiegeschichte“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Steinmeier mit einer Autorenlesung am Freitag, den 20. März um 19.00 Uhr im katholischen Pfarrheim in der Kirchstraße 32.
Ordensschwester Theresita M. Müller liest aus ihrem Buch „Im Auftrag des Friedens“.
Gemeinsam mit anderen Ordensfrauen aus Frankreich und den USA hat sie ein Friedenszentrum in Sainte Mère Eglise aufgebaut, dem ersten Ort, den die Alliierten bei ihrer Landung an Utha-Beach in der Normandie erobert haben. Ein Fallschirmspringer blieb dabei mit seinem Schirm am Kirchturm hängen und wurde von zwei deutschen Soldaten gerettet.
Erschütternd ehrlich berichtet Schwester Theresita von ihren Erfahrungen als Deutsche unter Einheimischen, von Begegnungen mit Veteranen und dem Umgang mit tiefen Wunden. Durch die authentischen Episoden und Geschichten will sie ermutigen, sich aktiv für den Frieden einzusetzen. Zudem zeigen die Erzählungen, wie wichtig es ist, miteinander zu reden, Konflikte anzusprechen und Vergebung zu praktizieren, um eine bessere Zukunft zu gestalten.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Stiftung „Orte deutscher Demokratiegeschichte“ und ist kostenfrei.
Am 7. März startet das FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen in die neue Saison 2026. Um 11 Uhr findet aus diesem Anlass die traditionelle Gedenkzeremonie unter der Beteiligung der Association of the United States Army (AUSA) sowie amerikanischen Pfadfindern aus Wiesbaden und deutschen aus Remagen statt.
Um 12 Uhr wird die Veranstaltung im Foyer der Rheinhalle fortgesetzt. Dr. Kay Sprenger von der Stiftung „Orte Deutscher Demokratiegeschichte“ überreicht offiziell die Plakette „Ort deutscher Demokratiegeschichte“, eine weitere Auszeichnung für das FRIEDENSMUSEUM.
Christoph Charlier, ehemaliger Vorsitzender der Wily-Brandt-Stiftung, gibt eine Einführung in die Sonderausstellung „Berufswunsch Journalist – Der Zeitungsschreiber Willy Brandt 1913 bis 1947“, die dann in diesem Jahr im Museum zu sehen ist.
Die Veranstaltung ist öffentlich; an dem Tag ist der Besuch des Museums kostenfrei.
Das FRIEDENSMUSEUM Brücke von Remagen ist nun Mitglieder im FORTE CULTURA e.V., das Netzwerk der gleichnamigen Kulturroute Festungsmonumente FORTE CULTURA®. Die Mitglieder bestehen aus den Städten, Institutionen und Vereinen entlang der Kulturroute, unterstützt durch Expert*innen und Wissenschaftler*innen vieler Fachrichtungen.
Die FORTE CULTURA Mitglieder verfolgen das Ziel, das vielfältige bauliche und kulturelle Erbe ihrer Festungsmonumente zu unterstützen, dessen Wandel zu Stätten der Kultur und des Tourismus zu fördern und eine breite Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren.
Am 6. Dezember 2025 ehrte Ministerpräsident Schweitzer das Friedensmuseum gemeinsam mit 5 weiteren Initiativen mit der Brückenpreis für bürgerschaftliches Engagement. Ministerpräsident Alexander Schweitzer: „Wir erleben heute, dass tagtäglich zwischenmenschliche Brücken eingerissen werden – ob durch kriegerische Konflikte, Hass, Gewalt oder Falschinformationen. Umso notwendiger ist es, diesen unheilvollen Entwicklungen entgegenzuwirken und Zeichen der Solidarität und für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Genau das tun die Preisträgerinnen und Preisträger des Brückenpreises und gleichermaßen tun das so viele Engagierte in unserem Land: Sie bauen Brücken und überwinden Gräben."
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Saison 2025 geht das Museum nun ab 2. November in die Winterpause und bleibt daher aktuell geschlossen. Am 7. März 2026 ist es dann wieder wie gewohnt geöffnet. Gruppenführungen während der Winterpause sind unter bestimmten Voraussetzungen auf Anfrage möglich.